Feedback – das motiviert :-)

November 10th, 2009

Hier eine Mail von einem Gast der gerade eine individuell erstellte Rundreise durch Argentinien, Uruguay und Südbrasilien beendet hat:


Hallo Herr Hujer,

 

unsere Südamerikareise nach Buenos Aires, Uruguay, Süd-Brasilien (und Fortaleza) liegt jetzt hinter uns. Um es auf den Punkt zu bringen: Es war ganz großartig!

 

Die Organisation hat bestens geklappt, zu keiner zeit gab es Probleme. Auch die Zusammenstellung der einzelnen Bausteine entsprach genau unseren Vorstellungen: eine gute Mischung aus Großstadt, ländliche Idylle, touristischen Highlights, ausschließlich deutssprachigen guten örtlichen Führern, ausreichend Freiraum zum Ausschlafen und für Unternehmungen auf eigene Faust. Besonderes Lob verdient die Partner-Agentur  in Montevideo, die für den Uruguay-Teil der Reise zuständig war: sie erkundigten sich häufig telefonisch direkt bei den örtlichen Führern und Fahrern nach dem Verlauf und unserer Zufriedenheit…

 

Vielen Dank dafür – das freut und ist das Ziel unseres Einsatzes 🙂

Heiliges Tal und Machu Picchu

Oktober 15th, 2009


Am nächsten Morgen konnten wir dann einmal etwas länger schlafen, bevor es dann weiter ging in das heilige Tal der Inka, mit dem bekannten Urubamba-Fluss.

Auf dem Weg besuchten wir den kleinen Ort Chincheros, der ca. 28km von Lima entfernt in den Anden liegt. Dieser Ort ist vor allem für den wirklich sehenswerten Sonntagsmarkt bekannt. Doch davor konnten wir beim Besuch einer Familie erfahren wie die hier angebotenen Teppiche, Gürtel und Trachten hier in Handarbeit gefertigt werden. Interessant war dabei auch, dass die Frau anscheinend die „Cheffin“ in der Familie war, denn sie hatte, im Gegensatz zum Vater, die Preise der angebotenen Teppiche im Kopf und gab auch die Kommandos. Die Familie war aber wirklich sehr sympathisch und von der Großmutter bis zu den kleinen Kindern haben wir alle kennen gelernt. Besonders beeindruckend fand ich einerseits das traditionelle Wolle spinnen – das eigentlich gar nicht so schwer ist – aber sehr interessant wie aus einem Buschel Schaffell Wolle wird. Außerdem war es spannend zu sehen, wie aus verschiedenen Pflanzen ganz unterschiedliche Farben gewonnen und damit die Wolle eingefärbt wird.

 Bei einer Familie in Chincheros

Danach ging es dann auf den Markt von Chincheros, auf dem von den Bauern die ganze Bandbreite an lokalen Produkten angeboten werden. Die Vielfalt an Gemüsen und Früchten ist im Vergleich zu einem deutschen Wochenmarkt einfach riesig – es gibt nichts was es nicht gibt und das meist in mehreren Versionen. Außerdem kann man die hier gewebten Teppiche und anderes Kunsthandwerk kaufen. Von hier stammt der Hauptanteil unserer Mitbringsel. Der Markt gilt bisher noch als Geheimtipp der nur in wenigen Reisen angeboten wird, wird aber auch nur sonntags abgehalten.

Der Markt von Chincheros

Danach setzten wir die Fahrt in Richtung Heiliges Tal fort. Am Kopfende des befahrbaren Talabschnitts erreichten wir schließlich den alten Inkaort Ollanta mit der Festung Ollantatombo. Die alten Inkatreppen die zur Festung hinauf führen, lassen einen dabei langsam in der Zeit zurück reisen. Von oben bietet sich ein toller Blick über das Flussbett, die grünen Felder und Häuser. Die Festung selbst beeindruckt einerseits durch die faszinierenden handwerklichen Fähigkeiten der Inkasteinmetze und andererseits durch den enormen Aufwand der betrieben wurde, um die riesigen Felsquader den Berg hinauf zu wuchten. Wer möchte kann auch über die Beweggründe philosophieren, die die Inka dazu bewegten hier eine solche Festung zu erbauen. Einerseits war es sicherlich die strategische Lage, aber der gegenüberliegende Berg scheint auch eine wichtige Rolle in der Mystik der Inka gespielt zu haben. Teile des Berges haben die Kontur wie das Gesicht eines alten Mannes.

Erkennen Sie das Gesicht?

Nach der ausführlichen Besichtigung der Festungsanlage unternahmen wir noch eine kurze Wanderung entlang des Berghanges, bevor wir im Tal die Kanäle und Brunnen der Inka besichtigten.

Die Festung Ollantaytombo Der Eingang zur Festung

Im Anschluss war es Zeit für das Mittagessen in einem tropischen Garten und danach fuhren wir in unser Hotel. Das Hotel Aranwa, in dem wir heute übernachteten, war wirklich eines der besten Hotels während unserer ganzen Tour: es ist auf einer alten Hacienda errichtet und die Zimmer sind alle mit einem privaten Whirlpool ausgestattet. Außerdem sind die Lage und insbesondere auch der Service wirklich spitze!

Leider blieben wir aber hier auch nur eine Nacht und mussten am nächsten Morgen schon wieder mit dem Gepäck auschecken- für uns ging es dann vom Bahnhof Ollanta aus Richtung Machu Picchu, während unser Gepäck bereits die Rückfahrt nach Cusco antrat.

Die ca. 1,5stündige Zugfahrt entlang dem Flusslauf des Urubambaflusses führte uns nach Aguas Calientes , das tief im Tal zwischen den steil aufragenden Bergen liegt. Das Dorf selbst ist in den letzten Jahren erheblich gewachsen, ist aber alles andere als schön und sehenswert. Vom Bahnhof aus fuhren wir direkt mit dem Bus nach Machu Picchu. Die halbstündige Fahrt schraubt sich in Serpentinen durch Bergregenwald hinauf bis zur bekanntesten Inkaruine, die bei einer weltweiten Abstimmung zu einem der 7 neuen Weltwunder gewählt wurde.

Die Zugfahrt nach machu Picchu

Das wirklich Beeindruckende an Machu Picchu ist zweifellos die Lage auf dem Berggrat oberhalb des Urubamba und natürlich die ganzen Mythen die sich um die Ruinen ranken.

Wir hatten die Ruinen gegen 9.00 Uhr erreicht und begannen mit unserem Guide die große Runde durch die Ruinen. Wenn es die Kondition erlaubt, sollte man auf jeden Fall direkt nach dem Eingang links die Treppenstufen hinauf wandern, denn von den oberhalb der Ruinen gelegenen Terassen bietet sich der beste Blick über die Ruinen, der von vielen Photos bekannt ist. Auch der frühere Haupteingang der Festung ist über diesen Weg zu erreichen…

Der berühmte Blick auf Machu Picchu

Fortsetzung folgt…

Puno und Titicaca-See

September 30th, 2009

Übernachtet haben wir dann in einem sehr schönen Hotel direkt am See, mit tollem Blick über die Bucht von Puno und auf die gegenüberliegende Stadt.

Blick aus unserem Hotel über die Bucht von Puno

Am nächsten Morgen ging es dann vom hoteleigenen Anlegesteg zu einem Tagesausflug zu den schwimmenden Inseln der Uros und weiter nach Taquile.

Die Schiffsfahrt dauert insgesamt ca. 3 Stunden bis zur Insel Taquile – und dabei hat man vielleicht ein Fünftel des Sees durchquert – er ist also wirklich riesig – und das auf einer Höhe von ca. 3800m über dem Meer.

Die schwimmenden Inseln der Uros sind inzwischen zu einem echten Renner bei touristischen Ausflügen geworden und dadurch sind die Familien, die hier immernoch in recht bescheidenen Verhältnissen Leben doch zu etwas Wohlstand gekommen und insbesondere die Gemeinde insgesamt profitiert durch eine neue Schule, eine Sanitätszentrum usw.

Uros-Inseln

Einen Einblick in diese traditionelle Lebensweise zu bekommen ist wirklich beeindruckend – und auf solch einer Insel zu wohnen ist jetzt ehrlich gesagt auch nicht mein Traum 🙂

Danach ging es weiter auf die Insel Taquile zu den “strickenden Männern”. Doch interessanter als die wirklich überall herumlaufenden strickenden Männer fand ich die Trachten, die je nach Farbe und Richtung der Zipfelmütze einiges über den gesellschaftlichen und beziehungstechnischen Status der Person verraten. So kann man direkt erkennen welcher Mann auf der Suche nach einer Frau, verliebt oder auch vergeben ist – und umgekehrt auch, welche Frau noch frei und welche verheiratet ist. Außerdem booten sich bei dem Aufstieg und auch von der Hauptplaza aus tolle Ausblicke auf den See und die umliegende Bergweld. Sogar die Cordillera Real in Bolivien konnten wir am Horizont erkennen.

Blick über den Titicaca-See Strickende Männer

Als Mittagessen gabe es eine leckere Forelle (angeblich aus dem Titicaca-See) – Forelle gibt es im gesamten Andenbereich sehr häufig und sie schmeckt wirklich lecker!

Beim Abstieg zurück aufs Boot über alte Inkastufen eröffnete sich uns dann wieder ein beeindruckender Blick auf die umliegenden kupferfarben schimmernden Anden. Und danach genossen wir dann vom Aussichtsdeck des Schiffes die Rückfahrt über den See und das langsame Heraufdämmern der Nacht…

Am Abend war dann unsere erste und einzige Regennacht in den Anden, die wir bei einem leichten Abendessen und Coca-Tee am Kamin verbrachten, also überhaupt kein Problem!

Am nächsten Tag mussten wir dann schon weiter, was wirklich schade war, da es um und auf dem Titiaca-See noch vieles zu sehen gibt. Doch leider hatten wir für einen längeren Aufenthalt keine Zeit und fuhren schon wieder weiter über das Altiplano in das etwas niedriger gelegene Cusco – das Herz des alten Inkareichs. Unterwegs besichtigten wir dabei unter anderem den ersten Inkatempel (Wiracocha-Palast in Raqchi) auf unserer Reise. Den einzigen, der die bekannte Bauweise aus Stein mit dem Adobe anderer Kulturen verband.

Wiracocha-Palast

Am Nachmittag erreichten wir dann Cusco – die langsame Zunahme der Vegetation war ein deutliches Zeichen für das “Abwärts fahren”  auf “nur noch” 3400 Meter.

Blick über Cusco

Abends sind wir dann direkt auf erkundungstour gegangen – und ich muss sagen Cusco ist noch schöner als ich es in Erinnerung hatt. Vielleicht hat man auch einfach etwas mehr renoviert, auf jeden Fall haben die Hauptplaza und die darumliegenden Straßen ungemein viel Flai, es gibt tolle Geschäfte und eine Vielzahl von super Restaurants. Und auch abends ist es absolut sicher, die Straßen udn Plätze sind voller Menschen und überall macht jemand Musik, zeichnet oder jongliert…

Wir hatten an dem Abend (nach einem sehr ausgiebigen Mittagessen während der Fahrt) nur etwas kleines Essen wollen und sind deshalb in einen peruanischen “McDonald” – nciht ganz Mc Donald, das gibt es da auch schon, aber beliebter in Peru ist “Bembos”, die wirklich leckere peruanische Burger usw. bieten. Also wer wirklich das Leben in Peru kennn lernen möchte sollte auch diese Facette neben dem ländlichen Peru einmal probieren. Es schmekt absolut lecker – und auch hier gibt es Rind-, Hünschen- und Schweinefleisch und nciht nur Meerschweinchen und Alpaka 🙂

Plaza Mayor

Arequipa und Colca Canon

September 25th, 2009

Gut – inzwischen bin ich wieder in Deutschland angekommen, die letzten 2 wochen hatte ich einfach keine Zeit und teilweise auch keinen Zugriff aufs Internet um meinen Reisebericht weiterzuführen, das werde ich jetzt aber von hier aus machen und auch gleich ein paar Bilder mit posten 🙂

Also der letzte Eintrag berichtet von meiner Ankunft in Arequipa. Am nächsten morgen ging es dann früh wieder aus dem Bett, um direkt um 8.00 Uhr mit der Stadtrundfahrt in Arequipa zu beginnen. Dabei besuchten wir unter anderem die Hauptplaza und natürlich das bekannte Kloster Monasterio, was einen wirklich interessanten Einblick in die Gesellschaft der Kolonialzeit eröffnet. Arequipa hat uns wirklich sehr gut gefallen – bisher die schönste Stadt auf unserer Reise und ich fand es sehr schade, dass wir die Stadt direkt nach der Stadtrundfahrt wieder verlassen mussten. Doch leider war keine Zeit dafür, denn das nächste Ziel – der Colca Canon – wartete bereits auf uns. Die ca. 4stündige Fahrt war sehr schön und durch die vielen Stopps hat es etwas länger gedauert als geplant 🙂 Unterwegs sahen wir Gruppen von Vikunas (die wirklich elegant aussehen!), große Herden von lamas und Alpakas und auch einige Andengänse und andere typische Vögel. Außerdem passierten wir den höchsten Punkt unserer Reise – einen Pass auf 4910m Höhe. Da schnauft man schon nach einem kurzen Spaziergang wie nach nem 1000 Meterlauf 🙂 Aber ansonsten hatten wir auch auf dieser Höhe keine wirklichen Probleme.

Von hier ging es dann wieder abwärts in das Colca Tal nach Chivay. Hier haben wir  verlgeichsweise günstig sehr schöne Alpaka-Kleidung gekauft und bei einem Bummel über den Markt die “Hochzeitsfrucht” probiert – außen sehr süß und innen mindestens genau so sauer 🙂 aber lecker! Am Abend war dann mal etwas Entspannung angesagt in den hoteleigenen heißen Thermen und dem dazugehörigen Spa erholten wir uns etwas von den ganzen Fahrtkilometern die wir in den letzten Tagen zurück gelegt hatten.

Am nächsten morgen hieß es dann schon wieder früh aufstehen um zum Kondoraussichtspunkt zu fahren – das war absolut beeindruckend – nach zögerlichem Beginn hatten wir Glück und sahen insgesamt wohl an die 20 Kondore die teilweise nur wenige Meter über unserem Kopf ihre Kreise zogen… Diese riesigen Vögel mit über 2,5m Spannweite sind wirklich majestätisch wie sie nur von der Thermik getragen aus dem tiefen Canon in die Höhe steigen und über den Gipfeln verschwinden…

Am Mittag war dann wieder Erholung angesagt, ein leckeres Grillmittagessen alleine an den heißen Quellen (irgendwie hat sich das bei den Gästen wohl bisher nicht rumgesprochen, dass das Hotel das anbietet 🙂 ) und danach nochmal ein bisschen baden und entspannen.

Am nächsten Morgen ging die Fahrt dann weiter zum Lago Titicaca. Auf der Fahrt sahen wir wieder einige Vikunas und unzählige Alpaka- und Lamaherden. Besonders die kleinen sind ja so “süss” :-). Außerdem besuchten wir dabei die Grabtürme von Sillustani, die wieder ein gutes Beispiel der kulturellen Entwicklung Perus sind. Dieser Friedhof wurde von Präinkakulturen  gegründet und die Inka übernahmen dann hier diese Tradition undentwickelten sie mit ihrer vollendeten Baukunst weiter. Danach, gegen 15.30 erreichten wir dann Puno, direkt am Ufer des Sees. Bei der Fahrt in die Stadt eröffnet sich ein erster Blick von oben auf dieses riesige “Andenmeer”, dessen Ausmaße nicht ansatzweise zu überblicken sind… Abends bummelten wir dann schon durch die Fußgängerzone von Puno, das durch viele Studenten (und natürlich Touristen aller Art) eine wirklich lebhafte kleine Stadt mit vielen Geschäften, Restaurants und Kneipen ist.Kloster Monasterio in ArequipaAltiplano mit VikunasAuf 4910 Metern über null3 Kondore im AnflugDer Kondor - König der Lüfte

Nasca

September 14th, 2009

Nachdem wir also am Vortag von paracas nach Nasca gefahren sind, veerbrachten wir eine sehr unruhige Nacht in unserem Hotel im Zentrum. Es war eine grosse Feier zur Ehren einer Heiligen und diese Feier schien direkt hinter unserem hotelzimmer stattzufinden. Die Musik war leider nicht so ganz unser Ding (ab 18.00 Uhr Live-Musik mit Blaesern, Schlagzeug, Gitarren, Bass usw.) und zwischendurch hat auch nach jedem Lied wieder jemand 2 Minuten ins Mikro geschrien – naja eigentlich ist das ja Suedamerika und bei so was feiern wir auch gerne mit – nur leider ging das bis morgens um 5 – und wir sollten um halb sieben schon wieder aufstehen 🙁 – Auch Oropax + Kissen auf den ohren haben leider nciht geholfen… Es war also alles andere als eine angenehme Nacht.
Am naechsten Morgen ging es dann aber zu einem weiteren Hoehepunkt der Reise – dem Flug ueber Nasca:
in unserer Maschine mit 12 Plaetzebn sassen 10 Japaner und eben wir 2 Deutsche.
Der flug selbst begann recht unspektakulaer, doch nachdem man dann die ersten Zeichnungen entdeckt hat ergreift einen absolut die Mystik dieser Linien – der Raumfahrer sieht echt ein bisschen aus wie ein Raumfahrer – und warum hat alles eine Hand mit 4 und eine mit 5 Fingern???
Da der Pilot jeweils beiden Seiten des Flugzeugs die gleiche Sicht bieten wollte und auch mit dem Fluegel jeweils das Symbol “anzeigen” wollte wurde es dem ein oder anderen an Bord schon etwas mulmig – das Ganze hatte ein bisschen was von einer Kunstflugnummer: enge Kurven, Fluegelwackeln und so – aber dank Reisepflastern wurden wir von Uebelkeit verschont 🙂
Wir haben beim Flug alle wichtigen Zeichnungen (insgesamt 13, unter anderem die Haende, der Affe, Kolibri, Kondor, Flamingo,…) und ich muss sagen das “Abenteuer” hat sich echt gelohnt. Vom Boden aus sind diese Linien nciht ansatzweise zu ueberblicken. Und der Pilot machte einen rutinierten und souveraenen Eindruck, also absolut empfehlenswert!
Danach ging es um 13.00 Uhr wieder weiter die Kueste entlang nach Arequipa. Ich muss sagen diese Strecke hatte ich etwas unterschaetz – es hat sich trotz Mittagessen, mehreren Filmen und bequemen Liegesesseln sehr gezogen. Wir kamen erst um 22.20Uhr in Arequipa an. Hier ging es einfach nur noch ins Hotel und ins Bett, denn am naechsten Morgen hiess es wieder frueh aufstehen…

Tag 7 und 8 – von Huaraz über Lima nach Paracas und Nasca

September 10th, 2009

Nahc unserem Chavin Ausflug bummelten wir noch etwas durch Hauraz und haben uns mit reichlich “Mitbringseln” eingedeckt (ist hier wesentlich billiger als in den touristisch erschlosseneren Gebieten im Süden!!!)
und sind dann wieder mit dem Nachtbus weiter via Lima nach Paracas wo wir gegen 12.00 Uhr ankamen – das war schon etwas sehr lange!!
Paracas selbst ist jetzt nichjts besonderes, aber unser Hotel (Double Tree liegt sehr schön direkt am Strand (das Meer ist aber etwas zu kalt zum Baden und es ging auch ein recht starker Wind). Aber auf der Terasse sitzen oder mal kurz in den beheizten Pool hubsen hat zur Erholung der Reisestrapazen mächtig beigetragen! Abends haben wir dann auf der Terasse des Hotels mit einem “Lagerfeuer im Tisch” den Abend genossen und einen leckeren Pisco Sour getrunken – das ist ein wirklich toller Teil des “Jobs” 🙂
Am nächsten Morgen unternahmen wir einen Ausflug mit einem Motorboot zu den vorgelagerten Islas Ballestas: Der hat schon super begonnen, da wir schon kurz nach dem Ablegen auf einen Schwarm Delfine getroffen sind, die unser boot eine Zeit lang begleitet haben. Einfach wunderschöne Tiere!!!!
Der “Candelaber” dagegen ist ziemlich überbewertet – der kurze Aufenthalt dort lohnt sich nicht wirklich…
Die Islas Ballestas dagegen sind ein echtes Naturparadies und auf jeden Fall einen Besuch wert. Tausende von Tölpeln, süsse Humboldtpinguine und Robben um das Boot, auf den Klippen und am Strand wirken wirklich ein bisschen wir die bekannten Galapagos-Inseln! Nur an Land darf man hier halt nicht.
Nach em ca. 2stündigen Ausflug ging es dann mit einem kurzen Stopp in Ica weiter nach Nasca, eine eher langweilige kleine Stadt in der Wüste. Das Museum von Maria Reiche hat man auch in 15 Minuten durch, es ist aber trotzdem sehenswert! Am meisten überrascht hat mich die Tatsache, dass bei den Wüstenzeichnungen der Nasca die Figuren immer eine Hand mit 4 und eine mit 5 Fingern dargestellt haben – und auch Maria Reiche hatte durch einen Unfall in jungen Jahren einen Finger an einer Hand verloren – das lässt meiner Meinung nach viel Raum zu Spekulationen über Schicksal etc… über unsere Nacht in Nasca und den Flug über die Linien dann morgen an dieser Stelle.

Huaraz und Umgebung – Tag 5 und 6

September 10th, 2009

Nachdem wir am frühen Morgen aus Trujillo angekommen sind ging es kurz ins Hotel, es gab ein leckeres Frühstück in Mitten eines paradiesischen Gartens voller unterschiedlicher Früchte und danach starteten wir direkt zu unserem Tagesausflug an die Lagune Llanganuco – super toll!!! Geheimtipp – probiert am Ufer der Lagune eine Papa Relleno – super lecker!!!! Ausserdem gibt es sehr schöne Wanderstrecken um die Lagune und talabwärts. Ausserdem solltet ihr (wie wir) bei etwas Zeit an der Lagune vorbei weiterfahren. Dahinter kommt eine 2. sehr schöne Lagune und die Strasse windet sich weiter den Berg hinauf und eröffnet immer wieder tolle Einblicke!
Am nächsten Tag ging es dann über eine wirklich schlechte Strasse (obwohl nur ca. 5 Jahre alt!) in das ca. 170km entfernte Chavin. Dabei überquerten wir die höchste Stelle der Strecke auf ca. 4510m ü N.N.. Chavin selbst ist auch wirklich interessant und ja schon ca. 3.000 alt. Nur die Strecke sollte man nur mit einem geländegängigen Fahrzeug zurück legen – da sonst die Fahrt hin und zurück sehr beschwerlich ist…

Nachtrag Tag 4 – Sonnen- & Mondpyramide und Chan Chan

September 10th, 2009

Hier noch ein kurzer Nachtrag zum Tag 4: Tagsüber besuchten wir den absolut beeindruckenden Komplexz der Sonnen- und Mondpyramide – insbesondere die Mondpyramide mit den vielen bunten Bemalungen und Reliefs hat mich schwer beeindruckt!
Im Anschluss ging es dann noch in die grösste jemals erbaute Adobe-Stadt der Welt – nach Chan Chan – alleine die Ausmasse der Ruinenstadt sind atemberaubenden!
Abends fuhren wir dann mit dem Nachtbus von Trujillo nach Huaraz in die zentrale Andenregion Perus mit der fantastischen Cordillera Blanca. Die Fahrt mit dem Bus ging ca. 9 Stunden, doch auf Grund der bequemen und grossen Liegesessel ging die Zeit schnell rum und wir konnten doch einige Stunden schlafen….

Tag 2 und 3

September 1st, 2009

Leider komme ich überhaupt nicht zum Schreiben – vorgestern hatten wir eine interessante Stadtrundfahrt durch Lima, danach sind wir nach Chiclayo in Nordperu geflogen. Hier haben wir gestern die Ausgrabungsstätte von Sipan und Tucume besucht. heute steht jetzt das Museum mit dem Senor de Sipan auf dem Programm bevor wir dann langsam Richtung Süden nach Trujillo fahren. Unterwegs werden wir noch El Brujo besuchen.

Ich hoffe in den nächsten Tagen komme ich dazu das Erlebte etwas ausfûhrlicher zu schildern. Davon gibt es mehr als genug…

🙂

Flug und erster Tag

August 30th, 2009

So – der erste Tag liegt bereits hinter uns: Der Flug mit TAM via Sao Paulo war – wie erwartet – sehr gut: Pùnktlich, sehr guter Service und auch ohne Turbulenzen…

Ankunft in Lima – das Gepâck ist angekommen (ein bisschen Angst davor hat man ja doch immer 🙂 !) und unser Transfer steht bereit.

ûbernachtet haben wir im Hotel Casa Andina (PC) in Miraflores – von aussen eher ein unscheinbares Stadthotel, aber innen wirklich sehr geschmackvoll eingerichtet! Das Zimmer ist top, grosse und bequeme Betten, schônes Bad usw. Nach einem Spaziergang gestern Nachmittag durch Miraflores und ein erstes wirklich hervoragendes Mittag- / Abendessen im Restaurant Punta Sal (absolut zu empfehlen!!! Toller Blick auf den Pazifik und hervorragende Meeresfrûchte in typisch perunaischer Machart – wirklich super!!) nutzten wir gestern abend noch die Annehmlichkeiten des Hotels (schôner Pool und Sauna) und haben dann eine ruhige und lange Nacht verbracht. Heute morgen konnten wir dann noch ein sehr gutes Frûhstûcks-Buffet geniessen und starten jetzt gleich zu einer Stadtrundfahrt durch Lima…

Also ein absolut gelungener Start unserer 3wôchigen Peru-Reise!!!!