Tag 7 und 8 – von Huaraz über Lima nach Paracas und Nasca

Nahc unserem Chavin Ausflug bummelten wir noch etwas durch Hauraz und haben uns mit reichlich „Mitbringseln“ eingedeckt (ist hier wesentlich billiger als in den touristisch erschlosseneren Gebieten im Süden!!!)
und sind dann wieder mit dem Nachtbus weiter via Lima nach Paracas wo wir gegen 12.00 Uhr ankamen – das war schon etwas sehr lange!!
Paracas selbst ist jetzt nichjts besonderes, aber unser Hotel (Double Tree liegt sehr schön direkt am Strand (das Meer ist aber etwas zu kalt zum Baden und es ging auch ein recht starker Wind). Aber auf der Terasse sitzen oder mal kurz in den beheizten Pool hubsen hat zur Erholung der Reisestrapazen mächtig beigetragen! Abends haben wir dann auf der Terasse des Hotels mit einem „Lagerfeuer im Tisch“ den Abend genossen und einen leckeren Pisco Sour getrunken – das ist ein wirklich toller Teil des „Jobs“ 🙂
Am nächsten Morgen unternahmen wir einen Ausflug mit einem Motorboot zu den vorgelagerten Islas Ballestas: Der hat schon super begonnen, da wir schon kurz nach dem Ablegen auf einen Schwarm Delfine getroffen sind, die unser boot eine Zeit lang begleitet haben. Einfach wunderschöne Tiere!!!!
Der „Candelaber“ dagegen ist ziemlich überbewertet – der kurze Aufenthalt dort lohnt sich nicht wirklich…
Die Islas Ballestas dagegen sind ein echtes Naturparadies und auf jeden Fall einen Besuch wert. Tausende von Tölpeln, süsse Humboldtpinguine und Robben um das Boot, auf den Klippen und am Strand wirken wirklich ein bisschen wir die bekannten Galapagos-Inseln! Nur an Land darf man hier halt nicht.
Nach em ca. 2stündigen Ausflug ging es dann mit einem kurzen Stopp in Ica weiter nach Nasca, eine eher langweilige kleine Stadt in der Wüste. Das Museum von Maria Reiche hat man auch in 15 Minuten durch, es ist aber trotzdem sehenswert! Am meisten überrascht hat mich die Tatsache, dass bei den Wüstenzeichnungen der Nasca die Figuren immer eine Hand mit 4 und eine mit 5 Fingern dargestellt haben – und auch Maria Reiche hatte durch einen Unfall in jungen Jahren einen Finger an einer Hand verloren – das lässt meiner Meinung nach viel Raum zu Spekulationen über Schicksal etc… über unsere Nacht in Nasca und den Flug über die Linien dann morgen an dieser Stelle.

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