Nasca

Nachdem wir also am Vortag von paracas nach Nasca gefahren sind, veerbrachten wir eine sehr unruhige Nacht in unserem Hotel im Zentrum. Es war eine grosse Feier zur Ehren einer Heiligen und diese Feier schien direkt hinter unserem hotelzimmer stattzufinden. Die Musik war leider nicht so ganz unser Ding (ab 18.00 Uhr Live-Musik mit Blaesern, Schlagzeug, Gitarren, Bass usw.) und zwischendurch hat auch nach jedem Lied wieder jemand 2 Minuten ins Mikro geschrien – naja eigentlich ist das ja Suedamerika und bei so was feiern wir auch gerne mit – nur leider ging das bis morgens um 5 – und wir sollten um halb sieben schon wieder aufstehen 🙁 – Auch Oropax + Kissen auf den ohren haben leider nciht geholfen… Es war also alles andere als eine angenehme Nacht.
Am naechsten Morgen ging es dann aber zu einem weiteren Hoehepunkt der Reise – dem Flug ueber Nasca:
in unserer Maschine mit 12 Plaetzebn sassen 10 Japaner und eben wir 2 Deutsche.
Der flug selbst begann recht unspektakulaer, doch nachdem man dann die ersten Zeichnungen entdeckt hat ergreift einen absolut die Mystik dieser Linien – der Raumfahrer sieht echt ein bisschen aus wie ein Raumfahrer – und warum hat alles eine Hand mit 4 und eine mit 5 Fingern???
Da der Pilot jeweils beiden Seiten des Flugzeugs die gleiche Sicht bieten wollte und auch mit dem Fluegel jeweils das Symbol „anzeigen“ wollte wurde es dem ein oder anderen an Bord schon etwas mulmig – das Ganze hatte ein bisschen was von einer Kunstflugnummer: enge Kurven, Fluegelwackeln und so – aber dank Reisepflastern wurden wir von Uebelkeit verschont 🙂
Wir haben beim Flug alle wichtigen Zeichnungen (insgesamt 13, unter anderem die Haende, der Affe, Kolibri, Kondor, Flamingo,…) und ich muss sagen das „Abenteuer“ hat sich echt gelohnt. Vom Boden aus sind diese Linien nciht ansatzweise zu ueberblicken. Und der Pilot machte einen rutinierten und souveraenen Eindruck, also absolut empfehlenswert!
Danach ging es um 13.00 Uhr wieder weiter die Kueste entlang nach Arequipa. Ich muss sagen diese Strecke hatte ich etwas unterschaetz – es hat sich trotz Mittagessen, mehreren Filmen und bequemen Liegesesseln sehr gezogen. Wir kamen erst um 22.20Uhr in Arequipa an. Hier ging es einfach nur noch ins Hotel und ins Bett, denn am naechsten Morgen hiess es wieder frueh aufstehen…

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