Arequipa und Colca Canon

Gut – inzwischen bin ich wieder in Deutschland angekommen, die letzten 2 wochen hatte ich einfach keine Zeit und teilweise auch keinen Zugriff aufs Internet um meinen Reisebericht weiterzuführen, das werde ich jetzt aber von hier aus machen und auch gleich ein paar Bilder mit posten 🙂

Also der letzte Eintrag berichtet von meiner Ankunft in Arequipa. Am nächsten morgen ging es dann früh wieder aus dem Bett, um direkt um 8.00 Uhr mit der Stadtrundfahrt in Arequipa zu beginnen. Dabei besuchten wir unter anderem die Hauptplaza und natürlich das bekannte Kloster Monasterio, was einen wirklich interessanten Einblick in die Gesellschaft der Kolonialzeit eröffnet. Arequipa hat uns wirklich sehr gut gefallen – bisher die schönste Stadt auf unserer Reise und ich fand es sehr schade, dass wir die Stadt direkt nach der Stadtrundfahrt wieder verlassen mussten. Doch leider war keine Zeit dafür, denn das nächste Ziel – der Colca Canon – wartete bereits auf uns. Die ca. 4stündige Fahrt war sehr schön und durch die vielen Stopps hat es etwas länger gedauert als geplant 🙂 Unterwegs sahen wir Gruppen von Vikunas (die wirklich elegant aussehen!), große Herden von lamas und Alpakas und auch einige Andengänse und andere typische Vögel. Außerdem passierten wir den höchsten Punkt unserer Reise – einen Pass auf 4910m Höhe. Da schnauft man schon nach einem kurzen Spaziergang wie nach nem 1000 Meterlauf 🙂 Aber ansonsten hatten wir auch auf dieser Höhe keine wirklichen Probleme.

Von hier ging es dann wieder abwärts in das Colca Tal nach Chivay. Hier haben wir  verlgeichsweise günstig sehr schöne Alpaka-Kleidung gekauft und bei einem Bummel über den Markt die „Hochzeitsfrucht“ probiert – außen sehr süß und innen mindestens genau so sauer 🙂 aber lecker! Am Abend war dann mal etwas Entspannung angesagt in den hoteleigenen heißen Thermen und dem dazugehörigen Spa erholten wir uns etwas von den ganzen Fahrtkilometern die wir in den letzten Tagen zurück gelegt hatten.

Am nächsten morgen hieß es dann schon wieder früh aufstehen um zum Kondoraussichtspunkt zu fahren – das war absolut beeindruckend – nach zögerlichem Beginn hatten wir Glück und sahen insgesamt wohl an die 20 Kondore die teilweise nur wenige Meter über unserem Kopf ihre Kreise zogen… Diese riesigen Vögel mit über 2,5m Spannweite sind wirklich majestätisch wie sie nur von der Thermik getragen aus dem tiefen Canon in die Höhe steigen und über den Gipfeln verschwinden…

Am Mittag war dann wieder Erholung angesagt, ein leckeres Grillmittagessen alleine an den heißen Quellen (irgendwie hat sich das bei den Gästen wohl bisher nicht rumgesprochen, dass das Hotel das anbietet 🙂 ) und danach nochmal ein bisschen baden und entspannen.

Am nächsten Morgen ging die Fahrt dann weiter zum Lago Titicaca. Auf der Fahrt sahen wir wieder einige Vikunas und unzählige Alpaka- und Lamaherden. Besonders die kleinen sind ja so „süss“ :-). Außerdem besuchten wir dabei die Grabtürme von Sillustani, die wieder ein gutes Beispiel der kulturellen Entwicklung Perus sind. Dieser Friedhof wurde von Präinkakulturen  gegründet und die Inka übernahmen dann hier diese Tradition undentwickelten sie mit ihrer vollendeten Baukunst weiter. Danach, gegen 15.30 erreichten wir dann Puno, direkt am Ufer des Sees. Bei der Fahrt in die Stadt eröffnet sich ein erster Blick von oben auf dieses riesige „Andenmeer“, dessen Ausmaße nicht ansatzweise zu überblicken sind… Abends bummelten wir dann schon durch die Fußgängerzone von Puno, das durch viele Studenten (und natürlich Touristen aller Art) eine wirklich lebhafte kleine Stadt mit vielen Geschäften, Restaurants und Kneipen ist.Kloster Monasterio in ArequipaAltiplano mit VikunasAuf 4910 Metern über null3 Kondore im AnflugDer Kondor - König der Lüfte

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